Terroir

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Fünf Männer und ein Auto

[GF] Nach dem Besuch der Millésime Bio besuchten wir fünf noch vier Weingüter an der südlichen Rhône. Pascal Chalon, ein kleiner Winzer in Tulette, war die erste Anlaufstation. Pascal macht zwei Weine, La Grand Ourse – einen Côtes du Rhône Villages aus dem Terroir Tulette – und La Petit Ourse – einen Côtes du Rhônes aus der Gemarkung Visan. Er arbeitet biodynamisch und ein Großteil seiner Ernte landet beim bekannten Château Beaucastel. Leider bekommen wir vom ihm nur jeweils rund 300 Flaschen pro Wein. Der 2009er La Petit Ourse ist schon fertig, ein kleines Monster mit schönsten Cassis-Brombeer und würzigen Noten, 15%Vol, die kaum am Gaumen zu merken sind. Tolle, weiche Tannine. Mit dem Cuvée des Grand Ourse 2009 Ist Pascal noch nicht zufrieden, daher bekamen wir nur eine Vorversion zu probieren. Ein spannender Wein.

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[Ein Baccantus-Gastbeitrag von Gernot Freund]

Stefan Schwytz war mit mir, Gernot Freund, und drei weiteren Kollegen und Freunden auf der Millèsime Bio. Für mich war es der siebte Besuch. Ich bin also schon recht lange dabei.

Nachhaltig & Bio?

Eines der spannendsten Themen der Messe war die Nachhaltigkeit der Weine und die Frage: Was ist Bio? Beides Themen, die mich persönlich auch extrem interessieren. Im Mittelpunkt stand die Debatte, ob es reicht, Bio im Weinberg zu machen, oder ob der Keller einfach mit dazu gehört. Gehört Reinzuchthefe in einen Bio-Wein oder sollte er spontan vergoren sein?

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Zurück von der Millésime Bio in Montpellier im Süden Frankreichs, eine der Weinmessen für Bioweine… 

Das besondere an dieser Fachveranstaltung sei mit den Worten des Veranstalters gesagt:
„Jeder Aussteller verfügt über genau das gleiche Material, um seine Weine zu präsentieren: einen Tisch, zwei Stühle, eine weiße Tischdecke, ein Spucknapf, Gläser für die Weinprobe, Eis … Es geht um die Beurteilung und das Vergleichen der Weine – und nicht um die Hilfsmittel, mit denen die Weine präsentiert werden! Alle Aussteller haben hier die gleiche Ausgangsbasis, um ihre Produkte vorzustellen. Die Stände werden nicht nach Region oder Bezeichnung zusammengefasst, sondern zufällig verteilt.“

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