Montpellier, Ende April. Nach einer harten Tour durch die Mienenfelder, äh, Weinberge der AOC Picpoul de Pinet mit Besichtigung der berühmten Austernbänke am Étang de Thau, welche etlichen Schalentieren das Leben kostete, wollte ich in der Nacht mit ein paar befreundeten Weinjournalisten aus aller Welt in der Hotellobby einen Lemberger verkosten. Mein mitgebrachter Rallyekandidat war der Lemberger *** Gipskeuper 2012 von Dautel, ein Wein, den ich für einen bezahlbaren, gelungenen und repräsentablen Kandidaten seiner Zunft und Herkunft halte. In diesem Falle aber leider nicht geil, sondern “killed by Cork” – Der TCA-Teufel hatte zugeschlagen. Ärgerlich, denn die anderen Weine der Kollegen entpuppten sich ebenfalls als wenig berauschend, sieht man einmal vom Alkoholgehalt ab. Birgitt Mockler von aromakost.de in Ludwigsburg hat in ihrem Weinrallye-Beitrag hier im Blog freundlicherweise eine VK-Notiz geschrieben, sodass auch dieser Wein vertreten ist.

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Über Blaufränkisch aka Lemberger scheint man noch mehr reden zu müssen, es ist ein leiser Wein. Die Weinwelt schreibt lieber über den X-ten sensationellen Spargelwein, Etiketten, Kork- oder Drehverschlüsse und ruft mal wieder einen Jahrhundertwein aus. So what.
Die 85te Weinrallye ist vorbei, die nächste steht Ende Mai schon in den Startlöchern bei hundertachtziggrad.de – Rotwein für heiße Tage.
Hier also die kommentierte Zusammenfassung mit ein paar Ergänzungen.

Die Teilnehmer und ihre Beiträge

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Nach der WeinRallye #85 – Blaufränkisch vs. Lemberger ist vor der Rallye. Die letzte Etappe war etwas mau besucht, doch es darf auch weiter über Blaufränkisch und Lemberger gesprochen und geschrieben werden. Muss! Hier und anderswo… Die Zusammenfassung zur WeinRallye gibt’s dann ebenfalls hier im Blog.

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