Über Korken als Weinverschluss und taugliche Alternativen wurde wahrlich schon viel geschrieben. Im eher konservativen Segment der hochwertigen Schaumweine setzt insbesondere man in der Champagne weiter auf die üblichen pilzförmigen Schampuskorken (unten ein Scheibchen Naturkork, der Rest meist Presskork), auch wenn es hin und wieder zu TCA-Ausfällen durch den berühmt-berüchtigten Korkschmecker kommt. Kommt der Muff bei Champagner und hochwertigen Crémants nicht vom jahrelangen Feinhefelager, sondern vom verseuchten Korken, ist es ob der erheblichen dann vergeblichen Investitionen in die exquisiten Prickler besonders ärgerlich.

Versuche, alternative Verschlüsse zum Kork durchzusetzen, etwa der vielversprechend schicke Aluhebel des Champagner-Traditionshauses Duval-Leroy (wir berichteten 2009 hier) sind zumeist gescheitert und konnten sich nicht durchsetzen.

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zur Weinrallye Wein, Weib und Gesang, das ist bekannt, Essen und Trinken im Urlaub sowieso. Dazu noch etwas Lektüre gefällig? Immer gerne. Wann sonst kommt man noch so entspannt zum Lesen?Weirallye 88 WeinProsa

Oliven mit Anchovi-Farce sowie eingelegte Sardellen auf der einen Seite, ein anständiges Weinchen auf der anderen und dazwischen man selbst mit Buch in der Hand unter einem Mirabellenbaum sitzend… so in etwa.

Easy reading, easy drinking.

Die Lektüre gerne spannend, aber nicht zu extrem, keine intellektuell verdrehten Geschichten, aber auch nicht banal. Was fällt mir hier ein? Ein paar Bücher, die natürlich mit Wein und Genuss zu tun haben…
2015-07-31 15.56.09 Bruno, Chef de Police von Martin Walker

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Weinrallye #87 – Thema: Winzerinnen

Dorothée Beil vom Foodblog Bushcooks kitchen hat zur 87ten Weinrallye geladen.

Wein, Weib und Gesang – passt ja zusammen, oder?
Dass man im ach-so-fortschrittlichen 21. Jahrhundert immer noch in manchen Kreisen darauf hinweisen muss, dass auch Winzerinnen mitunter wunderbare Weine machen, ist für sich genommen ein eher trauriger Witz. Zum einen werden in etlichen Familienbetrieben weltweit nicht erst seit gestern die Frauen im Weinberg, Keller und Vertrieb in diversen Formen schon immer mitgearbeitet haben, zum anderen sind bis heute etliche Betriebe an gut ausgebildete Winzertöchter übergeben worden – man schaue etwa nur mal nach Geisenheim oder Heilbronn, wie viel weiblicher Nachwuchs dort heranwächst: Selbstbewusst und hervorragend ausgebildet und nicht immer nur als Weinkönigin vorzeigbar. Aber manchmal auch das.weinrallye87

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