Elsass

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Alemannische Wii

Eine Weinrallye mit dialektlogischem Hintergrund? Ein Lieblingsthema, ein spannendes Thema, aber auch ein sehr weit gefasstes. In Konstanz (alemannisch „Konschdanz“) sitzt der Verfasser dieser Zeilen doch diesmal mitten drin im Alemannischen Sproochruum. Die 47. Weinrallye vom Erfinder Thomas Lippert  befasst sich also mit Weinen aus Alemannia – im weiteren oder engeren Sinne.

Für ungeübte, meist norddeutsche Ohren hört sich ohnehin ausnahmslos alles, was Ch-lastig daherkommt wie Schwyzerdütsch an, auch wenn es dabei natürlich mannigfaltige Unterschiede gibt: Elsässisch, Markgräflerisch und auch die Kaiserstühler Mundartvariante gehören bspw. zum Westalemannischen bzw. Niederalemannischen, während im Großteil der Deutschschweiz wie etwa das Züritüütsch ein Hochalemannische Variante verwendet wird, im Wallis aber Höchstalemannisch, was mitunter auch für manche Schweizer nicht einfach zu verstehen ist.

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Ein Riesling ist ein Riesling…

… ist ein Riesling? Nun ja. Es gibt Konsens-Weine, also solche, die fast jedermann zusagen, und damit leider auch allzu oft in die Kategorie Allerweltsgeschmack fallen. Und es gibt Weine, die polarisieren – man mag sie oder man mag sie nicht. Dabei gibt es aber auch noch solche, die nicht jeder auf Anhieb versteht und die vielleicht etwas Zeit und die ein- oder andere Erklärung benötigen, um sich einem zu erschließen. Wie auch bei komplexerer Musik sind auch diese Genüsse also nicht für Jedermann geeignet. Insbesondere nicht für Menschen ohne die Muße, sich hierfür auch die erforderliche Zeit zu nehmen.

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Klüsserath an der Mosel
– Time for “Twitter Wine Award (TWA)”

Als vollen Erfolg für sämtliche Beteiligte kann man die #TWA an der Mosel bezeichnen. Den knapp 140 Rieslingen von unter 15 € im Endverbraucherpreis und unterschiedlichster Provenienz standen knapp 25 Tester der „Bürgerjury“ gegenüber. Mit im Boot als Kooperationspartner und Sponsor eines Sonderpreises war das Deutsche Weininstitut (DWI). Im Ergebnis erstaunlich klare Gewinner, teilweise auch deutlich außerhalb der Weinprominenz. Riesling lässt sich auch in Preislagen von 4 bis 12€ schon in bemerkenswerter Qualität erzeugen und auch unter denen, die es nicht in die Top-Bewertungen geschafft haben, sind Tropfen, die ich mir gerne nochmals näher anschauen werde. [edit: der Würtz hat hier noch einen Artikel zu den "Schnäppchen-Weinen" der TWA geschrieben und Recht hat er: Lob und Anerkennung auch und gerade den Kandidaten in diesem Segment!]
Den Beteiligten sei an dieser Stelle herzlich gedankt; allen voran natürlich Gabi Würtz für Organisation und aufwändige Vorarbeiten und Dirk für die Durchführung!

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