Über Parkers Punkte und ihre Auswirkungen auf den Weinmarkt und dessen Preise wurde schon viel gesprochen und geschrieben, insbesondere jetzt wieder in den Verkostungszeiten für Bordeaux-Primeur und der mal wieder sensationellen Preisentwicklung für den Jahrgang 2010.
Heute geht es allerdings mal um ein etwas anderes Thema im Baccantus-Blog:
Parker-Punkte im Supermarkt
Wie wohl jeder ehrliche Einkäufer eines LEH-Unternehmens oder eines Discounters bestätigen wird, lässt sich mit goldenen Preismünzen und sonstigen Auszeichnungs-Zierrat an der Flasche Geld verdienen. Soll heißen: der normale Kunde kauft lieber einen im Wortsinne ausgezeichneten Wein, als den unausgezeichneten, der daneben steht. Bis zu einem gewissen Preis gibt es sogar lieber etwas mehr für die dekorierte Flasche aus als für die gleich gute oder vielleicht sogar bessere ohne Abzeichen, Anhänger oder Empfehlung vom Sternekoch Meyer-Schulze-Lehmann.



