Wirtschaftskrise

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Weinumsatz und Prowein in Zeiten der Krise

Am Sonntag eröffnete in Düsseldorf die diesjährige ProWein ihre Pforten mit einem Ausstellerrekord. 3300 Aussteller treffen auf 35000 Fachbesucher. Dies ist ein Zuwachs von immerhin 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Über 50 Nationen sind vertreten, wobei Deutschland mit über 800 Ausstellern einen nicht unerheblichen Platz einnimmt.

Nach jahrelangem Aufwind hatten die deutschen Winzer beim Export im vergangenen Jahr erstmals einen Absatzeinbruch erlitten. Im vergangenen Jahr schrumpfte der Exportumsatz der Branche um acht Prozent, die ausgeführte Weinmenge sank um sechs Prozent.

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Tempranillo/Shiraz/Cabernet Franc, trocken, Spanien, Catalunya D.O. 13,5 % Vol Alk.

Krisen-Crianza aus Catalunya?

3,49 €? Ein Skandal! Nein. Nicht schon wieder eine 5-Euro-Weindebatte. Dennoch ist es interessant, was am unteren Ende der Preistreppe möglich ist. In diesem Falle gefunden beim Drogeriemarkt Rossmann, der auch online eine beachtliches Weinsortiment anbietet. Die Frage nach dem „Wie“ schwingt dabei natürlich immer mit, stellt sich aber auch bei vielen anderen Lebensmitteln, nicht nur aus Spanien. Was mir bei der ganzen Weinpreisdiskussion zumeist fehlt, sind die Fragen nach dem Lohnniveau und den Kosten für Grund und Boden, sprich – was kostet der Hektar Weinberg den Winzer (Kapitalkosten, Pacht, etc.…). Es macht sicher einen nicht unerheblichen Unterschied, ob ich halb- oder illegale Erntehelfer aus Nordafrika oder komplett Sozialversicherte in Deutschland bezahlen muss, was aber sicher nur einer von vielen Faktoren ist.

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Liebe Freunde des Rebensaftes!

2009 neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen, ein guter Jahrgang. Glaubt man den  Stimmen im Blätter- und SocialMedia-Wald sowie den Winzern, mit denen wir gesprochen oder von denen wir gehört haben, so wird es sogar ein sensationeller.

Sekt oder Selters?

Viele haben durch die Wirtschaftskrise sicherlich gerade ganz andere Sorgen, als die Qualität des neuen Weines und ob sie ihn auch im kommenden Jahr ohne finanzielle Sorgen im Nacken unbeschwert genießen können. Auch in unserem Umfeld  stellen sich bei Freunden und Bekannten oft ganz andere Fragen als die neuen Bordeaux-Subskriptionspreise oder der Verfall der Champagnerpreise.

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