Weinberg in der Flasche
Neben vielen anderen Faktoren wie bspw. erhöhten Bearbeitungskosten für Steillagen, den Energiepreisen, dem Lohnniveau für Angestellte und Erntehelfer sowie externe Faktoren wie Angebot und Nachfrage, Spekulation und viele weitere beeinflussen natürlich auch die Preise für Grund und Boden nicht unerheblich den Preis, den ein Weinproduzent letztlich für seine Flasche verlangen muss.
Die Weinbergspreise sind dabei regional extrem unterschiedlich, was kaum verwundert; Bodenqualität und Parzellengrößen spielen neben Appellationen und großen Namen ebenfalls eine wichtige Rolle. Tendieren die Preise bei besonders raren und besonderen Lagen und Böden wie im Burgund an der Côte d’Or in die Millionen pro Hektar, so ist in anderen Gegenden der Quadratmeter schon für ein paar Euro zu haben, von Rodungsprämien mancherorts ganz zu schweigen.



