Verbraucher

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Der eigene Weinshop gehört für viele Winzer mittlerweile ebenso zum guten Ton wie die eigene Webseite. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen und Philosophien, denn nicht jeder Anbieter legt Wert auf durchgehende Transparenz und möchte sämtliche Informationen zur allgemeinen Verfügbarkeit ins Netz stellen, was in mancherlei Hinsicht durchaus auch nachvollziehbar ist.

Aber auch für Winzer, die ihre Weine im eigenen Webshop zum Verkauf anbieten gelten diverse Regeln, bei deren Missachtung unter Umständen empfindliche Strafen von Seiten des Staates sowie Abmahnungen durch die Rechtsanwälte missgünstiger Konkurrenten drohen.

So können beispielsweise fehlende oder unkorrekte Preisauszeichnungen von Weinflaschen im Onlineshop gegen die Preisangabenverordnung sowie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstoßen.

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Coffeemix & Weinpanschen

Panschen und Strecken von Getränken gibt es seit alters her – auch das Reinheitsgebot hat seinen Ursprung letztlich in der Vermischung von Bier mit allerlei anderen Zutaten.
Typischerweise kennt man das aus der Gastronomie: die teuren Schnäpse und Alkoholika für Longdrinks und Cocktails werden mit etwas Wasser in der Flasche herunter verdünnt, warum ist klar wie Doppelkorn – ob der Single Highland Malt 43% oder 39% Vol. hat, schmeckt der normale Gast ohnehin nicht – vielleicht schmeckt der 39-Prozentige sogar besser. Und dem Wirt bleiben ein paar Prozent mehr in der Tasche, was man sich schnell selbst ausrechnen kann. Der Kunde bekommt also Wasser für Whisky und das zum entsprechend höheren Preis. Je teurer der Alkohol, desto verlockender und lohnender das Geschäft.

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Nachhaltigkeit? Wer ist der Böse, REWE, Dallmayr oder beide?

Niedrigpreise sind gut für den Verbraucher und Sonderangebote locken bekanntlich die Kundschaft in den Laden, oder?

Neulich fanden wir diesen Zettel hier in einem REWE-Markt und mussten über Kaffeepreise nachdenken. Mitte der 90er Jahre waren Dallmayr,  Mövenpick & Co. nicht nur edle Marken, die qualitativ und preislich vor Tchibo, Jacobs und anderen lagen, sondern hatten auch einen entsprechenden Markenwert. Ganz abgesehen davon, dass gemahlener Röstkaffee heute zunehmend von Pads und ganzen Espressobohnen für die jeweiligen Maschinen verdrängt wird und der Weltmarkt für Kaffee seit Jahren starken Schwankungen unterworfen ist, lässt sich folgendes feststellen:

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