Nachhaltigkeit

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Die meisten Weinliebhaber der schreibenden Fraktion tun dies am liebsten über Weine, die ihnen einen bemerkenswerten oder zumindest berichtenswerten Genuss bereiteten. Miserable oder einfach banale Weine finden deutlich seltener ihren Weg in die Gazetten und Blogs.

Heute befasse ich mich mit drei solchen Exemplaren, die mich aus diversen Gründen verwunderten. Alle drei waren zwar trinkbar, (ein anderes Flascherl fand die Tage nach einem halben Glas den Weg in den Ausguss, und ich bin alles andere als ein Weinsnob, leider habe ich es aber so umfänglich verdrängt, dass ich darüber auch nichts mehr berichten kann..).

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Size matters. Gewicht aber auch. Und zwar nicht nur, was die gewichtsbedingt höheren Transportkosten betrifft, die ganze CO2-Bilanz bzw. neudeutsch der Carbon Footprint wird durch schwerere Materialien auch bei Getränkeverpackungen negativ beeinflusst.

Sowohl die Herstellung der schweren Glasflaschen belastet die Umwelt, (Schmelzenergie, Rohmaterialien etc.) als auch der Transport. Dass durch die Schwergewichte in den LKW auch die Straßen verstärkt in Mitleidenschaft gezogen werden, sei dabei nur am Rande erwähnt.

Eine durchschnittliche Weinflasche wiegt zwischen 460 und ca. 750g, was im Einzelfall aber auch durchaus mehr sein kann. Gerade im Premiumbereich und beim Champagner gelten die schweren als die edleren Flaschen, was auch viele Konsumenten bestätigen werden: was Gewicht hat, taugt. Das ist natürlich reine Psychologie…

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Baccantus: Ein Bayreuther verwirklicht mit einem Würzburger Winzer und einem Aschaffenburger Getränkehändler einen Plan: Weinberg kaufen, Wein machen. Davon träumen ja viele von uns… What’s the Story und wie geht das?
(Wir sprachen mit Stefan Sattran von Lunas Delikatessen.)

Stefan Sattran: Mit Ludwig Knoll schon länger gut befreundet, mit Joe Breuning (Getränke Breuning) noch nicht so lang, aber sehr gut, waren wir auf dem Weinbergsleuchten in Würzburg (VDP Jubiläum im Februar 2010). Ich hatte mit Ludwig vor einiger Zeit schon mal gesprochen, dass es cool wäre, einen Weinberg (mit)-zubesitzen. Auf dieser Veranstaltung (ich glaube minus 20°C, mitten in der Nacht) sagte Ludwig beiläufig, dass er einen Weinberg am Stettener Stein angeboten bekommen habe, “das wäre doch was, um es gemeinsam zu machen”. Das Ende vom Lied war, dass wir das in fünf Minuten entschieden haben, ohne den Weinberg überhaupt gesehen zu haben. Die Initialzündung kam also wirklich von Ludwig, der den Wein ja auch vinifiziert.

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