Kaiserstuhl

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#twa3 – ein Rückblick in Teilen

Die dritten Twitter Wine Awards fanden diesmal vom 26. – 28.11.2010 am Kaiser­stuhl in Baden statt. Thema: Pinot Noir respektive Spätburgunder aus Deutschland unter 20 € Endverbraucherpreis.
Nachdem auch hierzulande so mancher lange Zeit hochwertige Spätburgunder erst im Preis lagen deutlich über 20 € vermutet hätte die wahrhaft großen Gewächse nach wie vor im Burgund vermutet werden, so mag doch hier schon als kleines Vorab-Fazit gesagt sein, dass es auch in der Preisklasse darunter mehr als einfach nur Entdeckens- und Beachtenswertes gibt. Nach allgemeiner Ansicht der Bürgerjury war das Niveau der Verkostungsteilnehmer erstaunlich hoch und mit relativ wenigen „Totalausfällen“ durchsetzt, ganz anders als bei den letzten Awards im Sommer zum Thema Riesling.
Doch der Reihe nach!

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Es ist wieder Weinrallye, diesmal im Zeichen der Underdogsorte Scheurebe. Die Geschichte des Sämlings 88 aus Alzey wird sicherlich im Rahmen dieser Weinrallye anderswo ausführlich erörtert und die Mutter des „Rieslingsohnes“ auch künftig unbekannt bleiben.

Rassismus und Diskriminierungen gibt es auch in der Welt des Weines – nicht nur in Deutschland. Es gibt die Angst vor Überfremdung auf der einen Seite wie auch den Hang zu Modeweinen, die weder mit dem Terroirgedanken noch mit regionaler Typizität zu tun haben.


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Weinberg in der Flasche

Neben vielen anderen Faktoren wie bspw. erhöhten Bearbeitungskosten für Steillagen, den Energiepreisen, dem Lohnniveau für Angestellte und Erntehelfer sowie externe Faktoren wie Angebot und Nachfrage, Spekulation und viele weitere beeinflussen natürlich auch die Preise für Grund und Boden nicht unerheblich den Preis, den ein Weinproduzent letztlich für seine Flasche verlangen muss.

Die Weinbergspreise sind dabei regional extrem unterschiedlich, was kaum verwundert; Bodenqualität und Parzellengrößen spielen neben Appellationen und großen Namen ebenfalls eine wichtige Rolle. Tendieren die Preise bei besonders raren und besonderen Lagen und Böden wie im Burgund an der Côte d’Or in die Millionen pro Hektar, so ist in anderen Gegenden der Quadratmeter schon für ein paar Euro zu haben, von Rodungsprämien mancherorts ganz zu schweigen.

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