Aus gegebenem Anlass berichten wir hier von einem Anschlag auf Château Pech Redon/ La Clape, einem meiner Lieblingsweingüter im Languedoc.
Es ist erschütternd und macht einen sehr wütend zu sehen, wie sich ein sympatischer Winzer jahrelang abrackert, um dann von der Habgier und dem Neid Dritter um die Früchte seiner Arbeit gebracht zu werden. Wir hatten Christophe Bousquet zuletzt im Mai 2009 in La Clape besucht und ein paar herrliche Tage auf dem Château verbracht und natürlich auch seine wunderbar kräuterigen Bioweine verkostet.
Einem Winzer die Tanks und seine Fässer abzulassen um ihn vorsätzlich finanziell zu ruinieren ist nicht nur eine kriminelle Handlung, sondern eine ziemlich niederträchtige obendrein. Wir fragen uns gerade, wie er das ökonomisch überleben kann… 500-600 hl – ein ganzer Jahresverkauf ergoss sich unwiederbringlich auf den Kellerboden. Es tut uns unendlich Leid für Christophe, es gibt wenig schlimmeres, was man einem Winzer antun kann. Ganz abgesehen davon – hier wurden wirklich ein paar bemerkenswerte Weine verschüttet!
Unser Freund Gernot hat genauere Informationen aus erster Hand:


