Die letzte Weinrallye#52 mit dem Thema Weinbau und Klimawandel ist eben erst vorbei, doch nach Lektüre der vielen anderen hervorragenden Artikel zum Thema gibt es Grund für ein paar weitere Bemerkungen und natürlich ein paar Links zu den Kollegen.
Deutscher Syrah? Jepp. Genau.
Ich befasste mich in meinem Beitrag mit dem Thema Klimawandel in Europa nördlich und südlich der Alpen und hatte einen Syrah vom Kaiserstuhl von Reiner Probst aus Achkarren im Gepäck.
Interessanterweise hatten auch einige Kollegen einen Syrah aus Deutschland als Aufhänger, was zum einen zeigt, dass es eben auch aus dieser typischen südlichen, wärmeliebenden Rebsorte, die bei uns noch alles andere als heimisch ist, bemerkens- und berichtenswerte Weine gibt, zum anderen, dass es durchaus sinnvoll ist, sich mit diesem Thema zu befassen. Und zwar jetzt, und nicht erst in 15 oder 20 Jahren.

Dann gibt es noch diese andere riesige Kategorie “sprachlose Weine”: solche, die man lieber schnell vergessen als wortreich umschreiben möchte, da jedes davon zu viel des guten wäre. Man findet sie in rauer Zahl in diversen Discountern und Supermärkten, aber auch im LEH. Selbst auf den Weinkarten landauf landab befällt auch den weniger verwöhnten Weintrinker der Eindruck der gepflegten (oder auch ungepflegten) Langeweile des ewiggleichen Einerleis.
