5-Euro-Debatte

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CHÂTEAU MILLEGRAND Rouge, 2007 AOC MINERVOIS

30% Syrah, 30% Grenache,
30% Carignan, 10% Mourvèdre

11800 Trèbes
[8 km östlich von Carcassonne, Canal du Midi]
Aude  Languedoc-Roussillon, France
Tél :  +33(0)4 68 78 80 90

Auszeichnungen: Médaille d’Or 2009 http://www.oenologuesdefrance.fr
‘Concours des grands vins du Languedoc-Roussillon’

Kräftige dunkelrote Farbe. In der Nase Brombeeren, ein Hauch von Zimt. Angenehm würzig am Gaumen mit spürbar vorhandenen, runden Tanninen, etwas Vanille, angenehm weich und abgerundet. Vielleicht etwas zu rund? Ein wenig Garigue-Gewürznoten, reife Beeren im Abgang.
Erstaunlicher Tropfen für einen erstaunlichen Preis (ich muss noch mal nachschauen, ob das stimmt… Tatsache: keine fünf Euro!)

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Tempranillo/Shiraz/Cabernet Franc, trocken, Spanien, Catalunya D.O. 13,5 % Vol Alk.

Krisen-Crianza aus Catalunya?

3,49 €? Ein Skandal! Nein. Nicht schon wieder eine 5-Euro-Weindebatte. Dennoch ist es interessant, was am unteren Ende der Preistreppe möglich ist. In diesem Falle gefunden beim Drogeriemarkt Rossmann, der auch online eine beachtliches Weinsortiment anbietet. Die Frage nach dem „Wie“ schwingt dabei natürlich immer mit, stellt sich aber auch bei vielen anderen Lebensmitteln, nicht nur aus Spanien. Was mir bei der ganzen Weinpreisdiskussion zumeist fehlt, sind die Fragen nach dem Lohnniveau und den Kosten für Grund und Boden, sprich – was kostet der Hektar Weinberg den Winzer (Kapitalkosten, Pacht, etc.…). Es macht sicher einen nicht unerheblichen Unterschied, ob ich halb- oder illegale Erntehelfer aus Nordafrika oder komplett Sozialversicherte in Deutschland bezahlen muss, was aber sicher nur einer von vielen Faktoren ist.

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Im Herbst beginnend und in der Weihnachtszeit verstärkt werden wir jetzt wieder gehäuft mit Werbung überschüttet – von Hochglanzbroschüren und Katalogen über klassische Mailings bis hin zum E-Mail-Newsletter, am besten im wöchentlichen Rhythmus. “Bitte kaufen Sie jetzt, bitte kaufen Sie unsere Produkte, am besten die teuren, und am liebsten jetzt gleich und kurz vor Weihnachten nocheinmal!”

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