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Grillwein statt Bier!

Ruth Gehler-Rauen von Gehlers italienische Weine hat ein paar sommerliche Südtiroler am Start, die sie uns hier statt Bier zum Grillen in ihrem Gastbeitrag vorstellt.
Bei den Rezepten am Ende bleibt zu hoffen, dass der Sommer doch noch kommt oder es zumindest einen goldenen Herbst gibt
– denn Schönwettergrillen kann schließlich jeder 😉


Zu Gegrilltem passt nur Bier??

Quatsch!! – Ich mag kein Bier.

Die Erste und Neue Kellerei Kaltern produziert mehrere Weine, die hervorragend zu Gegrilltem passen. Zwei davon möchte ich kurz vorstellen.

Zunächst den Grauen, einen Grauburgunder  mit noblem Bukett nach Nuss und Frucht (Birnennoten) –  am Gaumen Röstaromen, süßsaure Pikanz mit langem Nachhall.

Für Sommerrotweinliebhaber den Leuchtenburg, einen Vernatsch mit Bukett nach reifen Kirschen, am Gaumen fein, mit Lust auf mehr. (Bitte gut gekühlt servieren.)

Gerichte dazu  

Gegrillte Entenbrust, asiatisch mariniert

Man legt vier Entenbrustfilets in folgende Marinade: 1/2 Tasse Sojasoße, 1/2 Tasse chinesischer Chilisoße, 2 El Pflaumensoße, 2 El Honig, Salz, Szetchuanpfeffer, einige hauchdünne Scheiben ganz frischen Ingwers. Einige Stunden ziehen lassen danach schön rosa grillen. Fertig!

Lieber Fisch?

Hier würde ich  einen Vermentino Prelius aus der Maremma vom Castello Volpaia empfehlen. Die Nähe des Wassers gibt ihm einen Touch Meeresbrise – dadurch ergänzt er nicht nur Meeresfrüchte und Schalentiere perfekt sondern auch einen gegrillten Wildlachs mit Grapefruitmarinade.

Eine Seite Lachsfilet in 6 Streifen schneiden –  mit 2 EL Grapefruitsaft beträufeln und kurz stehen lassen. Dann dünn mit Olivenöl bestreichen – mit der Fleischseite nach unten auf den heißen Grill legen –  1 Min grillen – wenden und auf der Haut 5 Min grillen.(Der Fisch darf nicht mehr glasig sein.)

Die  Grapefruitmarinade geht so:  Saft einer Grapefruit mit 2 El Champagner, ½ Tl Salz, 1Tl zerstoßenem Fenchelsamen und 4 EL Olivenöl verschlagen.

Superschnell und einfach – damit kann man auch bei Zeitnot punkten.

 Apropos Fisch!

Den Stern, auch aus der Ersten und Neuen Kellerei Kaltern , einen Sauvignon Blanc mit Sternanis und Thymian im Bukett ,  am Gaumen leicht vegetabil und etwas nussig, genieße ich gerne zum  Bachsaibling mit schwarzen Trüffeln.

So geht´s: Saibling abspülen, mit scharfem Messer an der Mittelgräte entlangschneiden und die Filets abtrennen. Sichtbare Gräten mit einer Pinzette entfernen und die dünnen Bauchlappen abschneiden. Den Fisch von beiden Seiten mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Eine kleine Zwiebel fein schneiden und in Butter zart andünsten. Mit je 100ml Sauvignon und Fischfond aufgießen, salzen und auf die Hälfte einkochen lassen.
Die Filets vorsichtig  hineingeben und bei kleiner Hitze gar ziehen lassen. Dann den Fisch herausnehmen und warm halten. Die Soße durch ein feines Sieb geben, mit 50ml Sahne nochmals kurz erwärmen –  nicht kochen! Sie sollte nicht dick sondern wirklich zart sein. Jetzt die Filets auf einen warmen Teller legen, mit wenig! Soße überziehen und mit einer Schicht hauchfein geschnittener frischer schwarzer Trüffel belegen.  Mmmhh…

 

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